... kommt nicht nur der Weihnachtsmann, sondern ab und zu auch eine neue Beurteilungsrunde. Für meine geschätzten nichtpolizeilichen Leser: jeder Polizeibeamte wird in regelmäßigen Abständen (je nach Behörde alle zwei oder drei Jahre) von seinen Vorgesetzten beurteilt und bekommt eine Note, die u.a. über Dinge wie die Beförderungsreihenfolge entscheidet.
Traditionell vertritt die Behördenleitung dabei nach außen die Version, "Bei uns wird streng nach Eignung, Leistung und Befähigung beurteilt, genauso wie es im Grundgesetz steht", während sie tatsächlich intern so beurteilt, wie es ihr personalplanungsmäßig in den Kram paßt. Das Spaßige an der Sache ist nämlich, daß dienstliche Beurteilungen auf dem Rechtswege zumindest inhaltlich kaum anfechtbar sind, weil die Verwaltungsgerichte sich hüten, Mutmaßungen darüber anzustellen, ob der Vorgesetzte die Leistungen seines Mitarbeiters im Beurteilungszeitraum korrekt eingeschätzt hat. Sofern die Beurteilung also keine formalen oder verfahrensrechtlichen Fehler aufweist, ist sie im Grunde in Stein gemeißelt.
Da unsere oberste Heeresleitung aber bekanntlich auch mit der Gabe gesegnet ist, mittels Blick in die Kristallkugel glasklar zu erkennen, wieviele ihrer Schäflein sehr gute, gute, befriedigende, ausreichende Arbeit usw. leisten, hat sie in ihrer unerschöpflichen Weisheit Quoten geschaffen, aus denen sich ergibt, wieviele Beamte welche Note bekommen dürfen. Da diese Quoten bis auf die örtliche Ebene heruntergebrochen werden, kann der beurteilende Vorgesetzte selbst überhaupt nicht frei entscheiden, wie er wen beurteilt.
Die oben erwähnte Personalplanung sieht in den meisten Fällen so aus, daß die Behörde insbesondere bei den unteren Dienstgraden anstrebt, die Mitarbeiter gemäß ihrem Dienstalter zu befördern. Konkret bedeutet das, daß der beurteilende Vorgesetzte mitsamt seinem Hofstaat eine Liste aufstellt, wer denn wann "dran" ist. Diese Liste wird dann quotenmäßig aufgeteilt, woraus sich die tatsächliche Note jedes einzelnen Beamten ergibt. Im Umkehrschluß ergibt das - der geneigte Leser ahnt es schon - die unstrittige Tatsache, daß die Note nicht das Produkt der Leistungen und Fähigkeiten des Mitarbeiters, sondern vielmehr ein Ergebnis der Kombination seines Dienstalters mit einem Quotenschema ist.
Nachdem nun die Beurteilungen feststehen, wird als letztes der Beurteilungsbogen (der diverse Einstufungen des Mitarbeiters in verschiedenen Tätigkeitsfeldern und Beurteilungskriterien beinhaltet) so ausgefüllt, daß es "paßt". Schlußendlich wird die Beurteilung dem Beamten eröffnet... falls der Vorgesetzte (wie mein eigener Chef) ehrlich ist, erklärt er zumindest das oben geschilderte Prozedere, falls nicht, denkt er sich zum Ärger seiner Belegschaft irgendwelche Stories aus.
Das alles ist nun im Grunde nicht eben unbekannt, sondern im Polizeidienst altbekannte Realität. Jeder Kollege, der seine Laufbahnausbildung hinter sich gebracht hat und mit einigermaßem wachen Augen durch sein dienstliches Alltagsleben geht, weiß das eigentlich. Um so mehr wundert mich das Ausmaß des Geschimpfe und Gemeckere, das sich nach der aktuellen Beurteilungsrunde erhoben hat. Anscheinend hegen meine Mitstreiter deutlich mehr Illusionen, als ich ihnen zugetraut hätte, was die Anerkennung ihrer Fähigkeiten und Leistungen durch ihren Arbeitgeber angeht.
Man kann nun trefflich darüber lamentieren, daß sich die von Politikern aller Parteien vollmundig geforderte leistungsorientierte Beurteilung (und damit Bezahlung) in der innerbehördlichen Realität derart wenig wiederspiegelt. Alles Lamentieren wird aber nichts daran ändern, daß der Dienstherr auch weiterhin dafür sorgen wird, daß zumindest auf der Ausführungsebene der Polizei nach sozialen Kriterien befördert wird. Das mag zwar eine gewisse (relativ geringe) Anzahl von tatsächlichen oder eingebildeten Hochleistungstypen verärgern und demotivieren, aber die große Masse der Polizei besteht aus Leuten, die durchschnittliche Arbeit leisten, ohne dabei Spitzenleistungen zu erbringen... und die meisten von ihnen dürften es recht komfortabel finden, sich ihre Beförderung durch kontinuierliche Anwesenheit "ersitzen" zu können. Leistungsorientierte Beurteilungen mögen zu einer Qualitätssteigerung führen, soziale Beurteilungen hingegen sorgen für Ruhe im Stall... was es der Führungsetage wiederum leichter macht, trotz Kürzungen und anderen unbequemen Änderungen einigermaßen streßfrei zu regieren. Wer sich etwas anderes einbildet, lügt sich selber in die Tasche.
Ich für meinen Teil habe mich schon vor langer Zeit von dem Gedanken verabschiedet, realistisch und individuell beurteilt zu werden. Darüber bin ich allerdings auch recht froh, weil es mir ein recht entspanntes Berufsleben beschert hat und es mir ermöglicht, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren (und nicht darauf, wie selbige von meinem Chef wahrgenommen wird). Ich gebe allerdings zu, daß die Tatsache, daß ich keinerlei Karriereambitionen im herkömmlichen Sinne habe und somit über Beurteilungen nicht erpreßbar bin, mir dabei nicht unwesentlich geholfen hat.
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Samstag, 6. Dezember 2008
Höhere Mathematik
Nach langem, zähen Ringen hat die Bundespolizei beschlossen, ihr altes Waffensystem SIG-Sauer P 225 (behördenintern als P6 designiert) nach nunmehr dreißig Jahren endlich aufs Altenteil zu schicken und durch die Walther P99 QA zu ersetzen. Die neue Dienstwaffe bietet (wie die übrigen gängigen Dienstwaffen der aktuellen Generation) ein Polymergriffstück, ein Abzugssystem mit gleichbleibendem Abzugsgewicht bei jedem Schuß und ein doppelreihiges Magazin.
Das ist insbesondere deswegen erfreulich, weil die neue Waffe mit einer Magazinkapazität von fünfzehn Schuß ihrem Anwender im Vergleich zur P6 nahezu den doppelten Munitionsvorrat bereitstellt. Meine Erfahrungen im dienstlichen FX-Training (insbesondere auf den Amok-/Notzugriff-Seminaren) haben mir nachdrücklich vor Augen geführt, daß in einer derartigen Lage vielfach ein Munitionsverbrauch auftritt, der oftmals deutlich unterschätzt wird. Hochstreß, Bewegung, eine dynamische Umgebung und ein zurückschießender Gegner sorgen dafür, daß die Trefferwahrscheinlichkeit im Realfall (und auch in einer entsprechend realistischen Simulation) deutlich schlechter ausfällt als auf dem Schießstand, und daß insgesamt deutlich mehr Schüsse abgegeben werden.
Man möchte also nun meinen, daß die Einführung der neuen Dienstwaffe in dieser Beziehung ihrem Träger eine deutliche Sicherheitsreserve verschafft. Weit gefehlt... die Profis vom Beschaffungswesen haben nämlich sogleich dafür gesorgt, daß dem hoffnungsfrohen Schutzmann dieser Zahn schnellstens gezogen wird. Man hat sich in diesen Kreisen nämlich messerscharf ausgerechnet: "Fünfzehn Schuß sind ja beinahe genausoviel wie die zweimal acht Schuß der alten Plempe... das reicht ja locker." Folgerichtig wurde aus Kostengründen das Reservemagazin für Einsatzkräfte außerhalb von Spezialeinheiten ersatzlos gestrichen. Stattdessen werden zukünftig einige zusätzliche Magazine als Pool auf der Dienststelle "für besondere Lagen" vorgehalten. Das ist natürlich eine fantastische Idee, weil besagte "besondere Lagen" ja bekanntlich die Eigenschaft haben, sich immer rechtzeitig anzukündigen.
Jenseits dieser unsäglich schlechten Milchmädchenrechnung gibt es aber noch ein weiteres Problem. Bestimmte Waffenstörungen machen es für ihre einsatzmäßige Behebung erforderlich, daß das Magazin ausgeworfen und fallengelassen und die Waffe mit dem Reservemagazin wieder geladen wird. Ist ein solches nicht vorhanden, kann der Anwender seine Waffe vor Ort entweder überhaupt nicht oder nur unter erheblichem Zeitverzug wieder einsatzbereit machen, was im Ernstfall lebensgefährlich sein kann.
Damit ist allerdings der Gipfel des Unsinns noch lange nicht erreicht. Aktuellen Pressemeldungen zufolge wird die Bundeszollverwaltung, die unlängst entschieden hat, ihre Einsatzkräfte anstelle der P6 zukünftig mit der Heckler & Koch P 30 auszustatten, ebenfalls nur ein Magazin pro Beamter beschaffen UND selbiges nur mit zwölf Patronen anstelle der möglichen fünfzehn füllen lassen. Es entzieht sich vollständig meinem Verständnis, wie man eine derartige Entscheidung treffen kann.
Hoffnung gibt mir hingegen, daß die Polizei Baden-Württenberg das Thema ihrerseits in einer Pressemitteilung aufgegriffen und verkündet hat, daß sie keinesfalls die Sicherheit ihrer Mitarbeiter für marginale finanzielle Einsparmöglichkeiten kompromittieren wird, und daß ein Reservemagazin zur Grundausstattung jedes Polizeibeamten gehört. Anscheinend haben nicht alle Beschaffer den Kontakt zur Praxis vollständig verloren.
Das ist insbesondere deswegen erfreulich, weil die neue Waffe mit einer Magazinkapazität von fünfzehn Schuß ihrem Anwender im Vergleich zur P6 nahezu den doppelten Munitionsvorrat bereitstellt. Meine Erfahrungen im dienstlichen FX-Training (insbesondere auf den Amok-/Notzugriff-Seminaren) haben mir nachdrücklich vor Augen geführt, daß in einer derartigen Lage vielfach ein Munitionsverbrauch auftritt, der oftmals deutlich unterschätzt wird. Hochstreß, Bewegung, eine dynamische Umgebung und ein zurückschießender Gegner sorgen dafür, daß die Trefferwahrscheinlichkeit im Realfall (und auch in einer entsprechend realistischen Simulation) deutlich schlechter ausfällt als auf dem Schießstand, und daß insgesamt deutlich mehr Schüsse abgegeben werden.
Man möchte also nun meinen, daß die Einführung der neuen Dienstwaffe in dieser Beziehung ihrem Träger eine deutliche Sicherheitsreserve verschafft. Weit gefehlt... die Profis vom Beschaffungswesen haben nämlich sogleich dafür gesorgt, daß dem hoffnungsfrohen Schutzmann dieser Zahn schnellstens gezogen wird. Man hat sich in diesen Kreisen nämlich messerscharf ausgerechnet: "Fünfzehn Schuß sind ja beinahe genausoviel wie die zweimal acht Schuß der alten Plempe... das reicht ja locker." Folgerichtig wurde aus Kostengründen das Reservemagazin für Einsatzkräfte außerhalb von Spezialeinheiten ersatzlos gestrichen. Stattdessen werden zukünftig einige zusätzliche Magazine als Pool auf der Dienststelle "für besondere Lagen" vorgehalten. Das ist natürlich eine fantastische Idee, weil besagte "besondere Lagen" ja bekanntlich die Eigenschaft haben, sich immer rechtzeitig anzukündigen.
Jenseits dieser unsäglich schlechten Milchmädchenrechnung gibt es aber noch ein weiteres Problem. Bestimmte Waffenstörungen machen es für ihre einsatzmäßige Behebung erforderlich, daß das Magazin ausgeworfen und fallengelassen und die Waffe mit dem Reservemagazin wieder geladen wird. Ist ein solches nicht vorhanden, kann der Anwender seine Waffe vor Ort entweder überhaupt nicht oder nur unter erheblichem Zeitverzug wieder einsatzbereit machen, was im Ernstfall lebensgefährlich sein kann.
Damit ist allerdings der Gipfel des Unsinns noch lange nicht erreicht. Aktuellen Pressemeldungen zufolge wird die Bundeszollverwaltung, die unlängst entschieden hat, ihre Einsatzkräfte anstelle der P6 zukünftig mit der Heckler & Koch P 30 auszustatten, ebenfalls nur ein Magazin pro Beamter beschaffen UND selbiges nur mit zwölf Patronen anstelle der möglichen fünfzehn füllen lassen. Es entzieht sich vollständig meinem Verständnis, wie man eine derartige Entscheidung treffen kann.
Hoffnung gibt mir hingegen, daß die Polizei Baden-Württenberg das Thema ihrerseits in einer Pressemitteilung aufgegriffen und verkündet hat, daß sie keinesfalls die Sicherheit ihrer Mitarbeiter für marginale finanzielle Einsparmöglichkeiten kompromittieren wird, und daß ein Reservemagazin zur Grundausstattung jedes Polizeibeamten gehört. Anscheinend haben nicht alle Beschaffer den Kontakt zur Praxis vollständig verloren.
Montag, 1. Dezember 2008
Erkältung
Immer, wenn du denkst, du hast langsam alles erlebt, kommt unter Garantie etwas um die Ecke, was dem Faß ein weiteres Mal den Boden ausschlägt... so auch in der polizeilichen Fortbildung. Neulich nacht spreche ich einen Kollegen von mir an und lege ihm nahe, die Gunst der (ruhigen) Stunde doch mal zu nutzen, um mit auf den Schießstand zu kommen und endlich mal wieder einen Trainingstermin wahrzunehmen. Wohlgemerkt, der Kollege hat nicht nur dieses Jahr noch nicht ein einziges Mal geschossen, sondern steht in unserem elektronischen Schießtrainingsnachweis überhaupt nicht drin. Man darf also mit Fug und Recht davon ausgehen, daß der gute Mann das letzte Mal mit seiner Dienstwaffe geübt hat, als der Trainer noch mit einer Schießkladde und einem Kuli herumrannte - was bei uns schon etliche Jahre her ist.
Es kommt natürlich, wie es kommen muß... der Kollege lächelt mich freundlich an und verkündet, das ginge nun leider gar nicht. Er sei nämlich erkältet, und wenn er beim Schießen nun einen Hustenanfall bekäme, sei ja nicht abzusehen, wo er überall versehentlich hinschießen würde. In einem unerwarteten Anfall von Diplomatie verzichte ich darauf, ihm zu erläutern, daß er in diesem Fall wohl kaum fahrtauglich ist und durch seine Autofahrt zum Dienst sicherlich den Tatbestand des § 315c Abs. 1 Nr. 1 b) StGB verwirklicht hat. Ich bin mir allerdings auch nicht sicher, ob er die Ironie verstanden hätte.
In diesem Zusammenhang fällt mir ein, daß mir neulich zufällig ein höchstrichterliches Urteil des US-amerikanischen Supreme Court in die Hände fiel, mit dem das Gericht den Begriff "failure to train" etablierte. Grob gesagt funktioniert das wie folgt: Schutzmann trifft Zwangsmaßnahmen gegen Bürger, der anschließend über ein irgendwie geartetes Aua jammert. Mittels eines windigen Winkeladvokaten verklagt der mündige Bürger nun... nicht etwa den Schutzmann (denn der hat ja nichts), sondern vielmehr die Behörde. Außerdem weist der besagte Winkeladvokat nach, daß die Behörde dem Schutzmann auf dem fraglichen Gebiet kein adäquates Training angedeihen lassen hat. Und KA-CHINGGG!!! Die Jury spricht dem Bürger 300 Trillionen Dollar Schmerzensgeld, Schadenersatz für entgangene Lebensfreude und Ausgleich für mangelnden Nachtschlaf zu und der Polizeichef und der Bürgermeister bekommen simultan eine Herzattacke.
Man mag über das amerikanische Zivilrechtssystem mit seinen monströsen Schadensersatzsummen, seiner jenseits jeglicher Vernunft befindlichen Haftungsgrundsätze und seinen von Laien gefällten Urteilen geteilter Meinung sein... aber zumindest führt es dazu, daß Polizeibehörden auf einmal ein Interesse daran haben, jeden einzelnen Beamten so fortzubilden, daß ihnen vor Gericht keine haftungsrechtlichen Versäumnisse vorgeworfen werden können.
Ich frage mich, ob der besagte Kollege auch erkältet gewesen wäre, wenn sein fortgesetztes Nichterscheinen beim Schießtraining von der Behörde (im Bewußtsein einer möglichen Haftung) mit einem Disziplinarverfahren und einer anschließenden Kürzung der Dienstbezüge belohnt würde. Meine Vermutung ist, daß ich in diesem Fall Zeuge einer mirakulösen Wunderheilung geworden wäre...
Es kommt natürlich, wie es kommen muß... der Kollege lächelt mich freundlich an und verkündet, das ginge nun leider gar nicht. Er sei nämlich erkältet, und wenn er beim Schießen nun einen Hustenanfall bekäme, sei ja nicht abzusehen, wo er überall versehentlich hinschießen würde. In einem unerwarteten Anfall von Diplomatie verzichte ich darauf, ihm zu erläutern, daß er in diesem Fall wohl kaum fahrtauglich ist und durch seine Autofahrt zum Dienst sicherlich den Tatbestand des § 315c Abs. 1 Nr. 1 b) StGB verwirklicht hat. Ich bin mir allerdings auch nicht sicher, ob er die Ironie verstanden hätte.
In diesem Zusammenhang fällt mir ein, daß mir neulich zufällig ein höchstrichterliches Urteil des US-amerikanischen Supreme Court in die Hände fiel, mit dem das Gericht den Begriff "failure to train" etablierte. Grob gesagt funktioniert das wie folgt: Schutzmann trifft Zwangsmaßnahmen gegen Bürger, der anschließend über ein irgendwie geartetes Aua jammert. Mittels eines windigen Winkeladvokaten verklagt der mündige Bürger nun... nicht etwa den Schutzmann (denn der hat ja nichts), sondern vielmehr die Behörde. Außerdem weist der besagte Winkeladvokat nach, daß die Behörde dem Schutzmann auf dem fraglichen Gebiet kein adäquates Training angedeihen lassen hat. Und KA-CHINGGG!!! Die Jury spricht dem Bürger 300 Trillionen Dollar Schmerzensgeld, Schadenersatz für entgangene Lebensfreude und Ausgleich für mangelnden Nachtschlaf zu und der Polizeichef und der Bürgermeister bekommen simultan eine Herzattacke.
Man mag über das amerikanische Zivilrechtssystem mit seinen monströsen Schadensersatzsummen, seiner jenseits jeglicher Vernunft befindlichen Haftungsgrundsätze und seinen von Laien gefällten Urteilen geteilter Meinung sein... aber zumindest führt es dazu, daß Polizeibehörden auf einmal ein Interesse daran haben, jeden einzelnen Beamten so fortzubilden, daß ihnen vor Gericht keine haftungsrechtlichen Versäumnisse vorgeworfen werden können.
Ich frage mich, ob der besagte Kollege auch erkältet gewesen wäre, wenn sein fortgesetztes Nichterscheinen beim Schießtraining von der Behörde (im Bewußtsein einer möglichen Haftung) mit einem Disziplinarverfahren und einer anschließenden Kürzung der Dienstbezüge belohnt würde. Meine Vermutung ist, daß ich in diesem Fall Zeuge einer mirakulösen Wunderheilung geworden wäre...
Mittwoch, 26. November 2008
Sparen
Unlängst las ich in einem amerikanischen taktischen Forum einen Vergleich, den ich ziemlich passend finde. Der Autor der fraglichen Zeilen schrieb sinngemäß folgendes: "Training ist wie Geld auf der Bank, das den Scheck deckt, den ich irgendwann im Notfall ausschreiben muß."
Diese Analogie hat bei näherer Betrachtung einiges für sich. Die meisten berufstätigen Menschen haben - wie ich selbst auch - heutzutage irgendeine Form von Sparplan, Lebensversicherung oder sonstiger Altersvorsorge. Und manchmal nervt es, daß die entsprechenden Geldsummen jeden Monat einfach so vom Konto verschwinden, ohne daß ich vordergründig im Moment etwas davon habe... denn jeder von uns würde insgeheim lieber losziehen und die zu sparenden oder zu investierenden Gelder für irgendwelche Konsumwünsche ausgeben.
Nichtsdestotrotz sparen wir dennoch, weil unsere Ratio uns sagt, daß wir womöglich zu einem späteren Zeitpunkt auf das Geld angewiesen sein werden und es dann für Dinge ausgeben müssen, die wichtiger sind als Luxusartikel - sei es unser Lebensunterhalt im Alter, ein plötzlicher medizinischer oder sozialer Härtefall, das Studium unserer Kinder oder was auch immer.
Im Grunde verhält es mit Training gar nicht so unähnlich. Regelmäßiges sinnvolles Training erhöht unsere Chancen, in einer Extremsituation einen kühlen Kopf zu bewahren, richtig zu reagieren und einigermaßen heil aus der Sache herauszukommen. Es vermehrt also unser körperliches und mentales "Kapital", auf das wir in einer derartigen Lage zurückgreifen können. Dieses Kapital spielt insbesondere für diejenigen eine Rolle, die sich von Berufs wegen regelmäßig in gewalttätige Konfliktsituationen begeben... Polizeibeamte, Soldaten, Sicherheitspersonal.
Ähnlich wie beim Sparen muß man sich aber mitunter überwinden, den kurzfristigen Komfort für langfristige Vorteile etwas zurückzustellen. Denn egal wieviel Spaß uns sportliche Betätigung, Fitnesstraining, Kampfsport, Selbstverteidigung, Schießen oder weitergehendes taktisches Training machen... jeder von uns kommt gelegentlich an einen Punkt, an dem er viel lieber auf der Couch sitzenbleiben würde, und an dem es eine gewisse Überwindung darstellt, trotzdem seinen Hintern hochzukriegen und zum Training zu gehen. Und viele Leute schätzen ihren persönlichen Komfort (und die Abwesenheit von Schweiß, Anstrengung, Muskelkater und blauen Flecken) so hoch, daß sie überhaupt nicht trainieren.
Ich frage mich allerdings, warum so viele meiner Kollegen es schaffen, erhebliche Beträge für ihre Altersvorsorge, ihr Eigenheim oder meinetwegen auch für ihr neues Auto anzusparen, gleichzeitig aber nicht in der Lage sind, ein regelmäßiges zielgerichtetes Training zu verfolgen. Ich persönlich empfinde die Aussicht, zum Krüppel geschlagen, abgestochen oder niedergeschossen zu werden, als deutlich unangenehmer als die Vorstellung, mit weniger Geld auskommen zu müssen oder in einem kleineren Haus zu wohnen. Anscheinend stehe ich mit dieser Ansicht alleine - denn anders kann ich mir nicht erklären, warum sich in derjenigen Gesellschaft mit dem besten sozialen Netz der Welt tatsächlich die Masse der Polizeibeamten mehr Sorgen um ihr finanzielles Wohlergehen als um ihre körperliche Unversehrtheit macht.
Werte Kollegen, das "Ansparen" von Training ist zwar mitunter etwas unkomfortabel und kostet etwas Zeit, aber wenn irgendwann der "Zahltag" da ist, werdet ihr dankbar über jedes bißchen "Kapital" sein, was ihr zusammengetragen habt. Denn wenn sich im Ernstfall euer "Scheck" als ungedeckt herausstellt und platzt, steht wesentlich mehr auf dem Spiel als der nächste Urlaub oder das neue Auto.
In diesem Sinne... fröhliches Sparen.
Diese Analogie hat bei näherer Betrachtung einiges für sich. Die meisten berufstätigen Menschen haben - wie ich selbst auch - heutzutage irgendeine Form von Sparplan, Lebensversicherung oder sonstiger Altersvorsorge. Und manchmal nervt es, daß die entsprechenden Geldsummen jeden Monat einfach so vom Konto verschwinden, ohne daß ich vordergründig im Moment etwas davon habe... denn jeder von uns würde insgeheim lieber losziehen und die zu sparenden oder zu investierenden Gelder für irgendwelche Konsumwünsche ausgeben.
Nichtsdestotrotz sparen wir dennoch, weil unsere Ratio uns sagt, daß wir womöglich zu einem späteren Zeitpunkt auf das Geld angewiesen sein werden und es dann für Dinge ausgeben müssen, die wichtiger sind als Luxusartikel - sei es unser Lebensunterhalt im Alter, ein plötzlicher medizinischer oder sozialer Härtefall, das Studium unserer Kinder oder was auch immer.
Im Grunde verhält es mit Training gar nicht so unähnlich. Regelmäßiges sinnvolles Training erhöht unsere Chancen, in einer Extremsituation einen kühlen Kopf zu bewahren, richtig zu reagieren und einigermaßen heil aus der Sache herauszukommen. Es vermehrt also unser körperliches und mentales "Kapital", auf das wir in einer derartigen Lage zurückgreifen können. Dieses Kapital spielt insbesondere für diejenigen eine Rolle, die sich von Berufs wegen regelmäßig in gewalttätige Konfliktsituationen begeben... Polizeibeamte, Soldaten, Sicherheitspersonal.
Ähnlich wie beim Sparen muß man sich aber mitunter überwinden, den kurzfristigen Komfort für langfristige Vorteile etwas zurückzustellen. Denn egal wieviel Spaß uns sportliche Betätigung, Fitnesstraining, Kampfsport, Selbstverteidigung, Schießen oder weitergehendes taktisches Training machen... jeder von uns kommt gelegentlich an einen Punkt, an dem er viel lieber auf der Couch sitzenbleiben würde, und an dem es eine gewisse Überwindung darstellt, trotzdem seinen Hintern hochzukriegen und zum Training zu gehen. Und viele Leute schätzen ihren persönlichen Komfort (und die Abwesenheit von Schweiß, Anstrengung, Muskelkater und blauen Flecken) so hoch, daß sie überhaupt nicht trainieren.
Ich frage mich allerdings, warum so viele meiner Kollegen es schaffen, erhebliche Beträge für ihre Altersvorsorge, ihr Eigenheim oder meinetwegen auch für ihr neues Auto anzusparen, gleichzeitig aber nicht in der Lage sind, ein regelmäßiges zielgerichtetes Training zu verfolgen. Ich persönlich empfinde die Aussicht, zum Krüppel geschlagen, abgestochen oder niedergeschossen zu werden, als deutlich unangenehmer als die Vorstellung, mit weniger Geld auskommen zu müssen oder in einem kleineren Haus zu wohnen. Anscheinend stehe ich mit dieser Ansicht alleine - denn anders kann ich mir nicht erklären, warum sich in derjenigen Gesellschaft mit dem besten sozialen Netz der Welt tatsächlich die Masse der Polizeibeamten mehr Sorgen um ihr finanzielles Wohlergehen als um ihre körperliche Unversehrtheit macht.
Werte Kollegen, das "Ansparen" von Training ist zwar mitunter etwas unkomfortabel und kostet etwas Zeit, aber wenn irgendwann der "Zahltag" da ist, werdet ihr dankbar über jedes bißchen "Kapital" sein, was ihr zusammengetragen habt. Denn wenn sich im Ernstfall euer "Scheck" als ungedeckt herausstellt und platzt, steht wesentlich mehr auf dem Spiel als der nächste Urlaub oder das neue Auto.
In diesem Sinne... fröhliches Sparen.
Mittwoch, 19. November 2008
Poetische Gerechtigkeit
Und es gibt sie doch... ganz gleich, ob man sie nun Gerechtigkeit, Karma, Schicksal oder Vorsehung nennt. Es begab sich unlängst in unserem Städtchen, daß drei osteuropäische Geschäftsleute aus einem recht florierenden Industriezweig ihres Heimatlandes (welcher die serienmäßige Übereignung von Geldbörsen ohne Wissen der ursprünglichen Eigentümer beinhaltet) in einem belebten Einkaufszentrum ihrem Beruf nachgingen. Unglücklicherweise werden sie dabei von einer aufmerksamen Zeugin beobachtet und unmittelbar darauf von der Polizei zu einer geschäftlichen Besprechung auf die Wache "eingeladen".
Zwei von ihnen werden vorläufig festgenommen, während der dritte, dem keine Tatbeteiligung nachgewiesen werden kann, wieder auf freien Fuß gesetzt wird. Als guter Geschäftspartner fährt er natürlich nicht ohne seine Mitarbeiter weiter, sondern setzt sich in ein Café, um dort bei einer Tasse Kaffee auf ihre (in Kenntnis der bundesdeutschen Justiz sicherlich zu erwartende) baldige Freilassung zu warten.
Leider hat unser aufstrebender Geschäftsmann die kriminelle Energie der Einheimischen unterschätzt... als er wieder zu seinem geparkten Auto zurückkehrt, ist die Scheibe eingeschlagen und sein Navigationsgerät entwendet. Empört über diese mangelnde Gastfreundschaft und die unsäglich schlechte Sicherheitslage in Deutschland, ruft er die Polizei, um diese schändliche Tat anzuzeigen. Man munkelt, daß der aufnehmende Beamte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen konnte...
Zwei von ihnen werden vorläufig festgenommen, während der dritte, dem keine Tatbeteiligung nachgewiesen werden kann, wieder auf freien Fuß gesetzt wird. Als guter Geschäftspartner fährt er natürlich nicht ohne seine Mitarbeiter weiter, sondern setzt sich in ein Café, um dort bei einer Tasse Kaffee auf ihre (in Kenntnis der bundesdeutschen Justiz sicherlich zu erwartende) baldige Freilassung zu warten.
Leider hat unser aufstrebender Geschäftsmann die kriminelle Energie der Einheimischen unterschätzt... als er wieder zu seinem geparkten Auto zurückkehrt, ist die Scheibe eingeschlagen und sein Navigationsgerät entwendet. Empört über diese mangelnde Gastfreundschaft und die unsäglich schlechte Sicherheitslage in Deutschland, ruft er die Polizei, um diese schändliche Tat anzuzeigen. Man munkelt, daß der aufnehmende Beamte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen konnte...
Wir bringen ihn sicher rein...
... war der Slogan auf den Verpackungen der schönen polizeigrünen Kondome, die die Gewerkschaft der Polizei (GdP) vor einigen Jahren auf dem alljährlichen Großeinsatz anläßlich des Castor-Transports unter den Einsatzkräften verteilte. Schön, daß die Berufsvertretung der Fachleute für die öffentliche Sicherheit sich tatsächlich Gedanken über die Sicherheit ihrer Mitglieder in wirklich allen Belangen gemacht hat... und dieses Vegetieren in Containerdörfern während der gesamten Dauer des Einsatzes ist ja auch wirklich eine äußerst langweilige Angelegenheit.
Dieses Jahr gabs keine Verhüterli, aber wir haben ihn natürlich trotzdem sicher reingebracht (den Castor-Transport, meine ich). Spannend war es auch diesmal nicht, aber dafür durfte ein nicht geringer Teil der Einsatzkräfte statt im Containerdorf im Center-Parc nächtigen und sich von der dortigen Küche verpflegen lassen. Ich muß zugeben, daß ich noch nie eine derart gute Einsatzverpflegung genießen durfte...
Ich würde jetzt gerne noch etwas zur Strategie der Gesamteinsatzleitung, dem Erfolg oder Mißerfolg des Einsatzkonzeptes und der deeskalierenden Wirkung desselben schreiben... leider muß ich sagen, daß ich (als metaphorischer "Schütze Arsch") aufgrund des ziemlich schlechten Informationsflusses zur Basis während des Einsatzes keine Informationen aus erster Hand bekommen konnte. Die Tatsache, daß der Transport die Umladestation mehr als zwölf Stunden später als geplant verlassen hat, ist in meinen Augen allerdings schon relativ aussagekräftig.
Was ich hingegen mit Sicherheit sagen kann, ist, daß das Verständnis der eingesetzten Polizeibeamten für die Demonstranten mit jeder Stunde, die der Transport verzögert wird und die der einzelne Beamte voll aufgerödelt in der Kälte steht, abnimmt. Als wir am Ende unserer Einsatzphase nach fast vierzig Stunden endlich abgelöst wurden, war jeder von uns so weit, sich zu wünschen, daß die Gesamteinsatzleitung den Transport ohne Rücksicht auf Verluste durchprügelt. Dabei wird einem zumindest warm...
Dieses Jahr gabs keine Verhüterli, aber wir haben ihn natürlich trotzdem sicher reingebracht (den Castor-Transport, meine ich). Spannend war es auch diesmal nicht, aber dafür durfte ein nicht geringer Teil der Einsatzkräfte statt im Containerdorf im Center-Parc nächtigen und sich von der dortigen Küche verpflegen lassen. Ich muß zugeben, daß ich noch nie eine derart gute Einsatzverpflegung genießen durfte...
Ich würde jetzt gerne noch etwas zur Strategie der Gesamteinsatzleitung, dem Erfolg oder Mißerfolg des Einsatzkonzeptes und der deeskalierenden Wirkung desselben schreiben... leider muß ich sagen, daß ich (als metaphorischer "Schütze Arsch") aufgrund des ziemlich schlechten Informationsflusses zur Basis während des Einsatzes keine Informationen aus erster Hand bekommen konnte. Die Tatsache, daß der Transport die Umladestation mehr als zwölf Stunden später als geplant verlassen hat, ist in meinen Augen allerdings schon relativ aussagekräftig.
Was ich hingegen mit Sicherheit sagen kann, ist, daß das Verständnis der eingesetzten Polizeibeamten für die Demonstranten mit jeder Stunde, die der Transport verzögert wird und die der einzelne Beamte voll aufgerödelt in der Kälte steht, abnimmt. Als wir am Ende unserer Einsatzphase nach fast vierzig Stunden endlich abgelöst wurden, war jeder von uns so weit, sich zu wünschen, daß die Gesamteinsatzleitung den Transport ohne Rücksicht auf Verluste durchprügelt. Dabei wird einem zumindest warm...
Samstag, 1. November 2008
Fortbildung
Nun ist es vorbei... das Polizei-Bundesseminar 2008 des Deutschen Ju-Jutsu Verband (DJJV). Wer es noch nicht kennt, sollte sich überlegen, nächstes Jahr mal teilzunehmen. Für die Kampfsportmuffel unter meinen geschätzten Lesern: es handelt sich nicht um ein JJ-Seminar im eigentlichen Sinne, sondern es geht ausschließlich um polizeispezifische Inhalte aus den Bereichen Eigensicherung (in jeglicher Form), Zugriffstraining und Einsatztaktik. Die Referenten sind überwiegend behördliche Einsatztrainer aus Polizei, Zoll, Justiz und Bundeswehr. Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Angehörige der o.g. Behörden (für die Bundeswehr nur Feldjäger und KSK).
Auch dieses Jahr boten die Referenten und Trainer wieder während des gesamten Wochenendes ein buntes Spektrum an Trainingseinheiten und Vorträgen zu den verschiedensten Themen an. Aufgrund der enormen Bandbreite (jeweils sieben bis acht parallel zueinander verlaufende Veranstaltungen) war buchstäblich für jeden Geschmack und jede Interessenlage etwas dabei... Festnahmetechniken, Selbstverteidigung, taktischer Einsatz diverser Einsatzmittel von der Taschenlampe bis zur Schußwaffe, Verhalten vor Gericht, Trainingsgestaltung, Kommunikation, you name it, they got it.
Herauszuheben ist besonders die gute und kollegiale Stimmung während des gesamten Seminars. Wer sich auch nur ansatzweise für das Thema Eigensicherung interessiert und mehr möchte als das, was dienstlich geboten wird, sollte sich dieses Seminarwochenende nicht entgehen lassen. Aber Vorsicht... es gibt jedes Mal deutlich mehr Anmeldungen als die 270 verfügbaren Seminarplätze. Der frühe Vogel fängt den Wurm.. also regelmäßig mal unter http://www.ju-jutsu.de/polizei.html nach der nächsten Ausschreibung gucken.
Auch dieses Jahr boten die Referenten und Trainer wieder während des gesamten Wochenendes ein buntes Spektrum an Trainingseinheiten und Vorträgen zu den verschiedensten Themen an. Aufgrund der enormen Bandbreite (jeweils sieben bis acht parallel zueinander verlaufende Veranstaltungen) war buchstäblich für jeden Geschmack und jede Interessenlage etwas dabei... Festnahmetechniken, Selbstverteidigung, taktischer Einsatz diverser Einsatzmittel von der Taschenlampe bis zur Schußwaffe, Verhalten vor Gericht, Trainingsgestaltung, Kommunikation, you name it, they got it.
Herauszuheben ist besonders die gute und kollegiale Stimmung während des gesamten Seminars. Wer sich auch nur ansatzweise für das Thema Eigensicherung interessiert und mehr möchte als das, was dienstlich geboten wird, sollte sich dieses Seminarwochenende nicht entgehen lassen. Aber Vorsicht... es gibt jedes Mal deutlich mehr Anmeldungen als die 270 verfügbaren Seminarplätze. Der frühe Vogel fängt den Wurm.. also regelmäßig mal unter http://www.ju-jutsu.de/polizei.html nach der nächsten Ausschreibung gucken.
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